Treibhausgase

Nach dem neuesten Bericht des IPCC ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Erdoberfläche um fast 1 Grad wärmer geworden, vorwiegend infolge menschlicher Aktivitäten. Klimasimulationen zeigen, dass sich die globale Mitteltemperatur bis Ende des 21. Jahrhunderts um weitere 1,0 bis 6,3 °C erhöhen wird, wenn die Emissionen von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen unvermindert ansteigen. Die Intensität der Niederschläge und die damit verbundene Hochwassergefahr werden zunehmen, ebenso wird die Dauer von Trocken-, Hitze- und Kälteperioden ansteigen, d.h. die Witterungsextreme vergrößern sich in erheblichem Umfang.
In allen gesellschaftlichen Bereichen, insbesondere in der Landwirtschaft, muss deshalb nach Wegen zum Klimaschutz, d.h. zur Minderung der Emission klimarelevanter Gase (CO2, N2O, CH4) gesucht werden.
Bei der Inventur des Treibhauspotenzials von Landwirtschaftsbetrieben sind zu berücksichtigen:

 

  • die CO2-Emissionen durch den Einsatz fossiler Energie,
  • die N2O-Emissionen aus Böden,
  • die C-Bindung bzw. Freisetzung durch Humusauf- und -abbau

Der Indikator bezieht sich auf den Pflanzenbau; d.h. die Emissionen der Tierhaltung, z.B.: CH4-Emissionen bleiben unberücksichtigt.

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Meike Packeiser
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