Bodenerosion

Der Boden als nicht vermehrbare Ressource erfüllt vielfältige Funktionen weshalb sein Schutz eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hat. Das Bundesbodenschutzgesetz definiert Anforderungen an die Vorsorge gegen schädliche Bodenveränderungen und die Gefahrenabwehr. Eine der bedeutendsten Gefährdungsursachen ist die Bodenerosion. Dieser natürliche Prozess wird durch die Landnutzung modifiziert, aus landwirtschaftlicher Sicht bestehen durch Fruchtartenwahl, den Anbau von Zwischenfrüchten und Untersaaten und den gewählten Zeitpunkten für Bewirtschaftungsmaßnahmen Einflussmöglichkeiten. Mit dem Indikator Bodenerosion werden die potentiellen Bodenverluste abgeschätzt und somit die Wirkungen auf die Ressource Boden überprüft. Die anschließende Bewertung nimmt Bezug auf die Vorsorgepflicht gegen das entstehen schädlicher Bodenveränderungen und die gute fachliche Praxis.

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Meike Packeiser
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